Die Südspange zerstört das Naherholungsgebiet Nummer eins im Göttinger Süden

Am südlichen Stadtrand eröffnet sich bislang mit dem freien Zugang in die Feldmark ein von Verkehrswegen unzerschnittenes Naherholungsgebiet der Göttinger Bürgerinnen und Bürger, das sich vom Kiessee bis weit hinter den Rosdorfer Baggersee erstreckt.. Egal zu welcher Tages- und Jahreszeit, egal bei welchem Wetter: Wer häufiger im Göttinger Süden unterwegs ist, weiß, wie beliebt dieses Gebiet bei den GöttingerInnen ist zum Spazieren gehen, Joggen, Hundeausführen, Radfahren, Inlineskaten und Drachensteigen.Die Südspange würde diesen fuß- und radläufig erreichbaren Erholungsraum unwiederbringlich zerschneiden und zerstören. Erholungs- und Bewegungssuchende müssten sich stattdessen samt Hund und Kinderwagen auf halbierter Fläche zwischen lärmender Schnellstraße mit Schwerlastverkehr und Sandweg drängen. Die von einigen Befürwortern als Köder ausgelegte Sperrung des Sandwegs für den motorisierten Individualverkehr würde daran nichts ändern. Eine solche Sperrung wird es nach allen bisherigen Erfahrungen mit ähnlichen Versuchen (z.B. Zietenterassen, Gosslerstrasse) zudem nicht geben, zumal an dieser Straße viel genutzte Sportstätten und Freizeiteinrichtungen sowie das Naherholungsgebiet Kiessee mit Restaurant und diversen Vereinsheimen liegen.

Nein zur Südspange! Keine Planung, kein Bau!